Grüne Smoothies
aus dem Gemüsegarten

Jeder weiß, dass wir unserer Gesundheit zuliebe viel Gemüse und Obst verzehren sollten. Vor allem auch Blattgemüse. Die meisten Menschen essen davon viel zu wenig!

Das Herstellen – und trinken! – von grünen Smoothies ist eine der besten und einfachsten Arten, sich eine Extraportion Blattgemüse zu gönnen.

Blattgemüse: Mangold, Salat, Rübenlaub, Rucola, Möhrengrün

 

Warum Blattgemüse?

Weil unglaublich viele gesunde Inhaltsstoffe darin stecken: Vitamine, Ballaststoffe, Antioxidantien, Mineralstoffe und sogar Proteine. Sie helfen deinem Körper, Giftstoffe auszuscheiden, die sich wegen der Luftverschmutzung, dem Verzehr verarbeiteter Lebensmitteln und dem normalen Absterben körpereigener Zellen in deinem Organismus ansammeln.

Wenn du viel Blattgemüse isst (am liebsten roh!), fühlst du dich besser und fitter – abgesehen von allen übrigen Vorteilen, über die du im Internet problemlos jede Menge Informationen findest.

Das Verzehren grüner Salate ist also eine wirklich gute Sache. Nur, wie viel Salat kannst du an einem Tag essen, ohne dass er dir zu den Ohren herauskommt?

Daher sind solche Smoothies eine prima Ergänzung!

Wie stellt man einen grünen Smoothie her?

Außer einem guten Mixer brauchst du drei Dinge:

  • Obst
  • Gemüse
  • Flüssigkeit

Im Internet wird meistens empfohlen, 60% Obst und 40% Blattgemüse zu verwenden und diesen eine großzügige Menge Wasser hinzuzufügen. Aber es gibt endlose Variationsmöglichkeiten.

Als Einsteiger empfiehlt es sich tatsächlich, etwas mehr Obst als Gemüse zu verwenden, denn der Geschmack von Früchten ist meistens deutlich intensiver. Das gilt vor allem für Banane.

So hast du den Eindruck, einen Frucht-Shake zu trinken – und das schmeckt vielen Menschen besser als roher Spinat oder Grünkohl.

Zugleich sind Smoothies ein prima Tipp, wenn deine Kinder kein Gemüse mögen.

Lasse die kleinen Gemüsemuffel einmal einen grünen Smoothie mit viel Obst probieren – sie merken nicht mal, dass sie gerade jede Menge grüner Vitamine zu sich nehmen.

Hast du dich an die Smoothies einmal gewöhnt, so kannst du etwas mehr Gemüse und weniger Früchte verwenden.

Was kannst du an Zutaten gebrauchen?

Google einfach mal nach „grünen Smoothies“ und du kannst dich vor Rezepten gar nicht retten. Eins fantasievoller als das andere. Ich mache mir gar nicht erst die Mühe ...

Mein Motto ist, in erster Linie das zu verwenden, was gerade zur Verfügung steht. Ich nehme also am liebsten Zutaten aus meinem Garten.

Selbst in milden Wintern kannst du lange deine smoothies zubereiten:

Palmkohl, Mangold und (im Vordergrund) Minze

Wie du siehst, haben alle diese Pflanzen schon bessere Zeiten erlebt, aber das ist gerade das Schöne an Smoothies: einmal im Mixer, spielt das Aussehen keine Rolle mehr.

Ich zähle einmal auf, was du um diese Zeit noch in deinen Kästen oder im geschlossenen „Treibkasten“ finden kannst. Oder auf dem Markt und im Gemüseladen. Wichtig ist, zu variieren!

Denke also nicht, dass du alles in einen einzigen Smoothie werfen musst; ein oder zwei Blattgemüse pro Rezept reichen aus.

  • Spinat
  • Palmkohl
  • Grünkohl
  • Rucola
  • Blattkohl
  • Pak-Choi (chinesischer Senfkohl)
  • Mangold
  • Portulak
  • Verschiedene Salatsorten
  • Junge Triebspitzen von Erbsenpflanzen.

Auch das Laub von Roten Beten oder Möhren macht sich prima.

Eine weitere, supergesunde Möglichkeit sind frische Kräuter: Petersilie, Minze und Korianderblatt. Allerdings wirkt der Geschmack von Kräutern schnell dominant. Einfach ausprobieren, was dir schmeckt!

Obst und Flüssigkeit

Auf die Früchte muss ich wohl kaum näher eingehen:

Apfelsinen, Mandarinen, Äpfel, Birnen, Bananen und Kiwis sind meistens leicht zu beschaffen.

Im letzten Sommer habe ich meine überreiche Beerenernte (Himbeeren, Brombeeren usw.) zum Teil eingefroren. Diese verwende ich auch.

Wenn du es luxuriöser magst (und diese Früchte zu finden sind), sind auch frische Ananas oder Mangos sehr lecker im Sonntags-Smoothie.

Eigentlich passt jede Obstart. Außer Pflaumen. Das habe ich auch probiert, aber es hat mir gar nicht geschmeckt.

Als Flüssigkeit kannst du Wasser und/oder Fruchtsaft verwenden. Ich persönlich verwende auch gerne Kefir (dieses Joghurtgetränk).

Mittlerweile trinke ich täglich einen Smoothie zum Frühstück; der eine „grüner“ als der andere. Und ich nehme an Zutaten alles Mögliche, so dass es ein echter Power-Smoothie wird.

Davon erzähle ich dir ein anderes Mal, OK?