Traditioneller Gemüsegarten (3/8)

Den Boden des Gemüsegartens gründlich vorbereiten

Im gewöhnlichen Gemüsegarten ist das beileibe kein Pappenstiel! Im Frühjahr muss der Boden gepflügt, gefräst, umgegraben und gedüngt werden.

Vorbereitung des Bodens im Gemüsegarten in Ojai

In meinem Genialen Gemüsegarten ist das alles zum Glück nicht notwendig. Ich verwende Pflanzkästen mit GG-Substrat – die sind sofort bereit zum Einsäen.

An die Arbeit im traditionellen Gemüsegarten!

Ehe du zu säen beginnen kannst, musst du den Boden bearbeiten. Oft musst du dich auch um eine Bodenverbesserung kümmern.

Kremple schon mal die Ärmel hoch:

  • Du musst feststellen, was du für Gartenerde hast (Sandboden, Moorboden, Lehmboden)
  • Dann musst du den Säuregrad des Bodens ermitteln
  • Du musst den Boden umgraben und auflockern (oft wird empfohlen, dies bis zu 60 cm tief zu tun!)
  • Du musst organisches Material einarbeiten
  • Düngen
  • Kalk untermischen
  • Lehm, Sand und/oder Kompost unterarbeiten
  • Usw., usf.

Pfff, mir wird schon beim Aufzählen schwindlig!

Wir wohnen auf bestem Groninger Lehmboden. Meistens findest du in unserer Ecke jemanden, der eine Fräse hat und für ein paar Euro bereit ist, dir damit deine Schürze Land zu beackern.

Zum Glück! Denn diesen schweren Lehmboden mit der Hand umzugraben, ist tatsächlich Schwerstarbeit. Ich habe mich letztes Jahr durch ein kleines Stück vom Garten meiner Großeltern gequält; davon träume ich noch heute!

Aber Moment ... das war noch nicht alles:

Wenn du die Plackerei mit der Bodenvorbereitung hinter dir hast, bist du noch längst nicht am Ziel. Du musst Pfade anlegen, die Fläche in Felder einteilen und Rillen ziehen.

Hast du immer noch Lust auf einen traditionellen Gemüsegarten?

Die Alternative:

Im Genialen Gemüsegarten muss ich all das zum Glück nicht machen. Da ich Pflanzkästen verwende, ist mein Garten sofort einsatzbereit.

Ich muss den Boden gar nicht bearbeiten, da ich anstelle von herkömmlicher Gartenerde GG-Substrat verwende. Das muss nicht erst vorbereitet werden.

To-do-Liste

Meine To-do-Liste sieht im Frühjahr folgendermaßen aus:

  • Ich lege den Einteiler wieder an seinen Platz zurück.

Und beginne mit dem Säen!

Aber zurück zur „richtigen Arbeit“:

Säen, ausdünnen und pikieren